Benutzerkonto erstellen
 
Name des Museums
Titel des Bildes

Sonderausstellungen

In den vergangenen Jahren hat sich die Sammlung immer wieder an besonderen Ausstellungen beteiligt, so an der



Wunsch und Wunder (2016)


Ausstellung „Wunsch und Wunder“ vom 1.4.- 30.6.2016 im Foyer des Deutschen Theaters Göttingen. Begleitend zur Inszenierung des Stückes „Wunsch und Wunder“ wurden Exponate zu den Themen Fruchtbarkeit und Fortpflanzung ausgestellt.

Mutterschaft stellt auch heute noch in vielen Kulturen die wichtigste sozi- ale Rolle einer Frau dar, sichert sie doch den Fortbestand der Menschheit.

In einer Vielzahl von Figurinen und Gemälden der Kulturgeschichte werden Mütter und ihre Kinder, aber auch Muttergottheiten und deren Verehrung dargestellt.

Durch die Geburt eines Kindes zeigt sich die Fähigkeit der Frau, Leben zu spenden – eine oft als göttlich wahrgenommene Eigenschaft. Eine Schwan- gerschaft kann so eine mächtige Position, aber auch das Zurückstellen von eigenen Bedürfnissen und Wünschen bedeuten. Dabei nehmen Frauen die Gefahr auf sich, bei einer komplizierten Geburt ihre Gesundheit oder im Extremfall ihr Leben zu riskieren. Andererseits kann der freiwillige oder unfreiwillige Verzicht auf Mutterschaft erhebliche Auswirkungen auf den familiären sowie gesellschaftlichen Umkreis haben.

Während in der modernen Fortpflanzungsmedizin durch viele technische Errungenschaften Risiken minimiert und scheinbar unmögliche Wünsche Wirklichkeit werden können, vertrauten Frauen früherer Zeiten auf gött- liche Macht und erhofften sich von ihr Unterstützung. Viele Rituale und Fruchtbarkeitszeremonien, Votivgaben und Kultgegenstände legen Zeug- nis darüber ab, wie Frauen aller Kulturkreise mit Fortpflanzungswünschen, Problemen bei Schwangerschaft und Geburt umgegangen sind und es teil- weise noch heute tun.

Mit diesen ausgewählten und variantenreichen Exponaten der Sammlung Heinz Kirchhoff „Symbole des Weiblichen“ zeigen wir einen Querschnitt, der von Fruchtbarkeitsgöttinnen und Votivgaben als Ausdruck des Schwan- gerschaftswunsches über Darstellungen von Schwangeren und Gebären- den bis hin zu typischen Mutter-Kind-Figurinen reicht.





Frauenbilder von Botticelli bis Niki de Saint Phalle

Schönheit. Macht. Mutterschaft (2015)

Sonderausstellung vom 14. Mai bis 13. September 2015
Kunstsammlung der Universität Göttingen, Weender Landstraße 2
Altes Auditorium, Göttingen


Heldinnen?! Inspiriert durch das Motto der diesjährigen Internationalen Händelfestspiele Göttingen-Heldinnen?!-widmen die Sammlung Heinz Kirchhoff und die Kunstsammlung der Universität Göttingen dem Themenkomplex starker Weiblichkeit eine gemeinsame Ausstellung.

Welche Qualitäten zeichnen starke Frauen aus, durch welche Taten wird eine Frau zur Heldin? Unterschiedliche Epochen und Kulturen haben auf diese Fragen ihre ganz eigenen Antworten gefunden und ihnen in vielfältigster Weise künstlerischen Ausdruck verliehen.

Während in Grafiken und Gemälden aus fünf Jahrhunderten bedeutende Heroinen wie Judith oder Kleopatra beeindrucken, begegnen uns in Statuetten die meist namenlosen Frauen der Kulturgeschichte, die durch ihr Frausein selbst in den unterschiedlichsten Lebenssituationen zu einer anderen Art von Heldin wurden. Die Rollen von Frauen in ihrer Gesellschaft, weibliche Mit- und Selbstbestimmung, die Bedeutung von Schwangerschaft und Mutterdasein, von Schönheit und Erotik, aber auch von sich wandelnden Weiblichkeitsidealen, werden thematisiert. Den gezeigten Frauenbildern wohnt dabei stets eine gewisse Mehrdeutigkeit inne - es gibt eben nicht nur eine Form weiblicher Stärke, nicht nur eine einzige Art von Heldin. Die Ausstellung lädt Sie dazu ein, Ihre eigene Antwort auf die Frage zu finden:

Wodurch zeichnet sich eine starke Frau aus?

Download Flyer als PDF




Dinge des Wissens (2012)


Jubiläumsausstellung „Dinge des Wissens“ in der Paulinerkirche im Rahmen des 275. Geburtstages der Georg-August-Universität 2012


http://www.dingedeswissens.de